Mar 6, 2023
Abril Mansilla


Brüchige, splitternde Nägel sind super nervig: Sie reißen ein, sehen schnell ungepflegt aus und manchmal hilft scheinbar „gar nichts“. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen liegt es nicht an „schlechten Nägeln“, sondern an ein paar typischen Alltagsfaktoren – und die lassen sich ziemlich gut verbessern. Hier kommen die häufigsten Ursachen und die Maßnahmen, die wirklich einen Unterschied machen.
Nägel bestehen größtenteils aus Keratin – ähnlich wie Haare. Sie reagieren stark auf Feuchtigkeit, Reibung, Chemikalien und mechanische Belastung. Wenn der Nagel zu trocken ist oder ständig „aufgeweicht“ und wieder getrocknet wird, wird er spröde und beginnt zu splittern.
Nägel quellen im Wasser auf und ziehen sich danach wieder zusammen. Dieses ständige „Auf und Zu“ macht sie mit der Zeit weich und bruchanfällig – besonders in Kombi mit Spülmittel, Putzmitteln oder Desinfektionsmittel.
Was hilft wirklich:
Wenn Nägel mit einer groben Feile „hin und her“ bearbeitet werden, entstehen Mikro-Risse – und daraus wird später Splittern.
Was hilft wirklich:
Nagelhaut ist kein „Fehler“, sondern eine Schutzbarriere. Zu viel Schneiden oder Zupfen kann zu Reizungen führen, und die Nagelplatte wirkt oft trockener.
Was hilft wirklich:
Viele denken: Nägel müssen „hart“ sein. Tatsächlich brauchen Nägel Feuchtigkeit und Lipide – sonst werden sie spröde.
Was hilft wirklich:
Dosen öffnen, Etiketten abkratzen, Tippen mit der Nagelspitze – das sind kleine Belastungen, die brüchige Nägel schnell „killen“.
Was hilft wirklich:
Aceton & aggressives Abkratzen können die Nagelplatte austrocknen und aufrauen.
Was hilft wirklich:
Wenn du’s einfach halten willst, probier diese Mini-Routine:
Viele merken schon nach 1–2 Wochen, dass weniger splittert und die Nägel ruhiger wachsen.
Wenn Nägel dauerhaft stark reißen, sich lösen oder sich deutlich verfärben, kann auch etwas anderes dahinterstecken. In dem Fall ist es sinnvoll, einmal professionell draufzuschauen – und bei Bedarf medizinisch abzuklären.